Mauritanien

 

Unsere Einsatzgebiete und Partnerorganisationen :

 

Unsere Partnerorganisation :

AMAD : Die Organisation AMAD, deren Kürzel für "Mauretanische Organisation zur eigenständigen Entwicklung" steht, ist eine mauretanische Nichtregierungsorganisation. Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 widmet sich die Organisation dem Kampf gegen die Ernährungsunsicherheit und setzt sich für den Umweltschutz, die Stärkung und Erweiterung der Fähigkeiten und des Know- hows der Bevölkerung, sowie für die Entwicklung der Pflanzen- und Viehzucht ein. Begleitet wird unser Projekt durch die Außenstelle der Organisation in Kaedi, die unter der Leitung des Arztes Touré steht. 

ADID : Die Organisation ADID ZOPECOFSA unterstützt Familien, die entweder im Stadtgebiet oder am Stadtrand in der Peripherie leben, mit ihrer Erfahrung im Bereich der verbesserten Zuchtpraktiken- und Methoden. Sie setzt sich aus Rentnern und aktiven Arbeitnehmern zusammen, die in der Zucht und Landwirtschaft tätig waren bzw. tätig sind. Alle, von ADID unterstützten, Familien leben in der Nähe des Firmensitzes der Organisation, der sich mitten in der Stadt Kaedi befindet. Kaedi ist direkt am Senegalfluss gelegen und eine der bedeutendsten Städte Mauretaniens. Sie ist die Hauptstadt des Verwaltungsgebiets Gorgol.


Welchen Zweck erfüllt eine Unterstützung der Milchziegenhaltung ?

Der landwirtschaftliche Sektor Mauretaniens steckt in der Krise. Dies hat mehrere Gründe: einerseits sind die angewandten traditionellen Methoden nur geringfügig effizient und es fehlt zudem an Wissen und Ausstattung. Andererseits sind aber auch das zunehmende Schwinden und die Verschlechterung natürlicher Ressourcen, die massenhafte Landflucht, sowie schwierige klimatische Bedingungen ursächlich für die kritische Lage.

Erschwerend hinzu kommt noch, dass das Land eigentlich besser für die Viehzucht, als für die Landwirtschaft geeignet ist, denn während 38% der Landfläche aus Wiesen und Weideland besteht, sind gerade einmal 0,4% für die Nutzung als Ackerland geeignet. Trotz all dieser Schwierigkeiten sind aber dennoch 50% der Bevölkerung abhängig von der Landwirtschaft.

Vor diesem Hintergrund ist es demnach besonders wichtig, auch den mittellosesten Familien, die auf dem Land leben, den Aufbau eines familiären Zuchtbetriebes zu ermöglichen, damit sie ihre Grundbedürfnisse decken können. Unser Ziel, dass wir mit der Finanzierung von Ziegen und Schafen, im Rahmen einer Kooperation mit unseren lokalen Partnervereinen, verfolgen, beseht darin, die regelmäßige tierärztliche Betreuung und die Ausbildung der Begünstigten im Bereich der Zucht (Aufzucht, Reproduktion, Produktion von Milchprodukten) zu garantieren. Auf diese Weise können wir uns guter Bedingungen für die Rückzahlungen, einer individuellen Betreuung und der Entwicklung einer lokalen Eigendynamik sicher sein.